Aktuelle Termine

  • Herbstfestfahrt am 04. + 11.09.2019, Abfahrt 17:45 Uhr Ganslmaier (Au), 18:00 Uhr Stübl (Unterdorf) Einladung Herbstfestfahrt
  • Jahreshauptversammlung am 20.09.2019 um 20:00 Uhr beim Heitmayer Einladung JHV


Böllerschützen



Schießzeiten

September bis April
Immer Freitags
  • ab 18:30 Uhr Jugend
  • ab 20:00 Uhr Erwachsene






Hier findest Du uns:

Chronik

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Wie alles begann...

Unser Schützenverein, damals noch unter dem Namen  Eintracht" Schonstett bekannt, wurde im März 1891 gegründet. Der Beweis, eine vom 21.03.1907 datierte Ehren-Urkunde für einen Johann Dumbs, wurde vor kurzem in Forsting gefunden und hängt nun gerahmt in unserem Schützenstüberl. Unser erstes, langjähriges Schützenlokal  war jedoch der Unterwirt, zuerst mit Anton Tönninger und anschließend Simon Hofmeister als Herbergswirt. Trotz weiterer, fehlender Unterlagen aus der Gründungszeit ist bekannt, dass der 1. Schützenmeister Fichtl, der Schriftführer Stellner sowie der Kassier Angerer unseren Verein gegründet haben. Als weitere Gründungsmitglieder sind Rupert Stübl, Johann Stadler und Johann Bichler überliefert. Als Schützenmeister folgt bald der Eisnerbauer und langjährige Bürgermeister von Schonstett Johann Angerer.

Der 1. Weltkrieg und die Jahre danach

Während des 1. Weltkrieges von 1914 bis 1918 lag der Schützenbetrieb wohl still. Nach Wiederbeginn zählte der Verein 17 Schützen. Die älteste vorliegende Schießkladde stammt aus dem Jahre 1921. Es handelt sich hierbei um ein Schützenbuch, in das alle Schützen und ihre jeweiligen Tagesergebnisse eingetragen wurden. Zu dieser Zeit war Georg Stemmer unser Schützenmeister sowie Frank Spiel unser Schriftführer.
Am 06. Juni 1927 schafften wir uns eine schmucke Fahne an und begingen die Fahnenweihe mit unseren damaligen Patenverein aus Vogtareuth. Als Fahnenbraut wurde Johanna Mayer vom Lechnerhof in Helperting auserkoren.
Im Jahre 1932 hielt die Königskette Einzug in unseren Schützenverein. Bis heute wird sie am Sebastianitag ausgeschossen. Erster Träger war Sebastian Hanslmeier, auch bekannt als Huadara Wast. Zu dieser Zeit waren die Schonstetter Schützen auch die besten Schützen im Gau 58 Wasserburg am Inn. Zwischen 1930 und 1939 eroberten sie in ununterbrochener Folge den Gauwanderpokal. Auch die Gaukönigskette ging 4 Jahre nacheinander an die Schonstetter Schützen.

Der 2. Weltkrieg und die Jahre danach

Zur Zeit des zweiten Weltkrieges lag der Schießbetrieb still. Das für das Jahr 1940 angesetzte Gauschießen in Schonstett konnte ebenfalls nicht stattfinden. Im Jahre 1951 nahm man den Schießbetrieb wieder auf. Der damalige 1. Schützenmeister Sebastian Gruber sammelte zunächst Geld für ein neues Luftgewehr, da die vor den Zugriff der Amerikaner geretteten Zimmerstutzen zu dieser Zeit noch nicht wieder verwendet werden durften. Das Geld dafür kam sehr schnell zusammen, nicht zuletzt weil sich 83 neue Vereinsmitglieder eintragen ließen. Allein 43 nahmen am Eröffnungsschießen teil um das neue Gewehr zu bewundern und auszuprobieren. Am darauf folgenden Schießabend kamen 63 Schützen, ein Rekord, der bislang nicht mehr übertroffen werden konnte.
Nach vorübergehender Zeit im Schützengau Rosenheim - Aibling trat der Verein im Jahre 1954 zum wiedergegründeten Schützengau Wasserburg - Haag über. In dieser Zeit übernahm auch Sebastian Hanslmeier das Amt des 1. Schützenmeisters. In den Jahren 1955 bis 1957 konnten die Schonstetter Schützen wieder den begehrten Gauwanderpokal gewinnen und endültig in Besitz nehmen.
Vom 25. Mai bis 10. Juni 1957 fand das erste Gauschießen in Schonstett statt. Insgesamt beteiligten sich 263 Schützen aus nah und fern. Vom stattlichen Gewinn schaffte sich der Verein einen neuen Zimmerstutzen an. Zudem erhielten viele Schonstetter Schützen verdient die Ehrennadel in Gold oder Silber - überreicht durch den damaligen Gauschützenmeister Wimberger.

Die 60er und 70er Jahre

Im Jahre 1957 übernahm Philipp Spiel das Amt des 1. Schützenmeisters und führte dieses bis 1972 und später nochmal von 1975 bis 1978. In der Zwischenzeit hatte das Amt Martin Holnburger inne. Unter ihm begann die Teilnahme an den Rundenwettkämpfen in der Gauklasse. In dieser Zeit erwarb der Verein auch die erste Luftpistole. Ab dem Sommer 1973 erfolgte unter Philipp Spiel der Ausbau des Schützenstüberls im 1. Stock beim Unterwirt. 1974 konnte der Schießbetrieb wieder mit 4 Ständen in Betrieb gehen. Zu Beginn der ersten Amtszeit von Philipp Spiel gab es noch eine große Zahl von Neueintritten, die jedoch im Laufe der Zeit abnahm. Zeitgleich stieg die Zahl der Austritte. Die Schuld gab man vor allem der Motorisierung der Jugend und der nachlassenden Pflege der örtlichen Gemeinschaft.
Nach 40-jähriger Zugehörigkeit verabschiedete man die Wirtsleute Klara und Simon Hofmeister in den Ruhestand. Gleichzeitig erhielten 16 Mitglieder Ehrenurkunden über 35-jährige Mitgliedschaft. Nachfolger war das Ehepaar Tauscher. Jedoch wechselten die Herbergseltern noch Mitte der 60er Jahre auf die Familie Magg. Später folgte Monika Stein, um 1970 noch Heidi und Edi Effenberg.

Die 80er und 90er Jahre

Im September 1978 erfolgte die Wahl von Barthl Binsteiner, Sturzbauer von Zillham, zum 1. Schützenmeister. Im Jahre 1979 folgt die Eintragung in das Vereinsregister. Im gleichen Jahr wurde Alois Schuster Gauschützenkönig.
Im Januar 1980 verunglückte Barthl Binsteiner tödlich. Der 2. Schützenmeister Thomas Mitterer übernahm die laufenden Geschäfte und konnte mit viel Engagement und Tatkraft die bis dahin von Barthl Binsteiner vorbereitete Fahenenweihe und das 3-tägige Schützenfest erfolgreich bewältigen. Im September des gleichen Jahres wurde Thomas Mitterer auch zum 1. Schützenmeister gewählt.
Die Sparte der Luftpistolenschützen erfreute sich großen Aufschwungs, sodass im Jahre 1981 eine Pistolenkette Einzug hielt. Dieses Anliegen wurde durch großzügige Sach- und Geldspenden finanziert, sodass die Mittel sogar für eine 3. Schützenkette für die Jungschützen ausreichend waren.
Im Jahre 1983 wurde die 12-jährige Sabine Rammelsberger zur jüngsten Königin der bisherigen Vereinsgeschichte. Weitere Erfolge zeigten sich unter den Luftpistolenschützen, wo Hermann Pauker Oberbayerischer Meister in der Jugendklasse, 5. in der Bayerischen Meisterschaft und 1. Deutscher Jugenmeister wurde. Zudem konnten die Schonstetter Schützen den Gaujugendkönig und Gaukönig stellen. Ein Jahr später erreichte Hermann Pauker den Deutschen Vizemeistertitel mit der freien Pistole.
Das Jahr 1987 war ein ereignisreiches Jahr. Im April durften die Schloßschützen das 34. Gauschießen abhalten. Zudem fand das 100-jährige Gründungsfest des Vereins statt. Alle Feste wurden mit dem Gaujahrtag vereint, zu dem sich 36 Vereine und die damalige Fahnenbraut Johanna Mayer zusammenfanden.
Ein Jahr später entstand der Gedanke an ein eigenes Schützenheim.
Nachdem sich Thomas Mitterer nach erheblichen Meinungsverschiedenheiten in Vorstandssitzungen nicht mehr zur Wahl stellte, wurde 1990 Martin Voggenauer zum 1. Schützenmeister gewählt. Dieses Amt führt er bis heute fort. Hauptaufgabe der neuen Vorstandschaft war es nun, eine langfristige Lösung für die Unterbringung der Schützen zu finden. Der finanzielle Grundstock wurde unter anderem durch mehrere große Gartenfeste in Unterwinderung, eine großzügige Spende über 60 Tsd. DM von Anton Heitmayer und durch die Übernahme des Darlehenszinses für die Zwischenfinanzierung, welche durch den Zuschuss des BSSBs abgelöst wurde, durch die Gemeinde gelegt. Die eigentlichen Bauarbeiten im Wirtsgarten des Gasthofs Zur Post" von Resi und Anton Heitmayer begannen dann im Jahre 1995 durch die Fa. Spiel, Innenausbau und Fertigstellung erfolgt großteils in Eigenleistung durch die Vereinsmitglieder. Da der Unterwirt bereits abgerissen war, musste der Schießbetrieb für die Saison 1995/96 zum Jagerwirt in Griesstätt verlagert werden. Die offizielle Einweihung des neuen Schießstandes fand am 02. August 1996 statt.

Die 2000er bis heute

Im Jahr 2000 war der Mitgliederstand auf erfreuliche 175 Personen angewachsen. In der Saison 2008/09 wuchs dieser nochmals auf 148 aktive sowie 45 Fördermitglieder.
Auch diverse Erfolge konnten die Schloßschützen seitdem verbuchen. 2007 wurde Barbara Schwarz Oberbayerische und Bayerische Vizemeisterin mit dem Zimmerstutzen, im gleichen Jahr erreichte die Zimmerstutzenmannschaft um Christian Stocker, Erich Böck und Gerhard Gottwald den 3. Platz bei der Oberbayerischen Meisterschaft. 2008 konnte die gleiche Mannschaft den Bayerischen Meistertitel erlangen, um nur ein paar Erfolge zu nennen.
Weitere, aktuelle Erfolge können in unseren News oder im Bereich Sport verfolgt werden.
Aktuell (Stand 2018) zählt unser Verein 135 aktive Mitglieder.
  • Urkunde Ehren-Diplom 01
  • DSC 4007